Alle fangen mal als Einzelkämpfer an

Heute möchte ich euch ein paar Worte über die Anfänge meiner geschäftlichen Tätigkeit verfassen.
Wie meine ersten Eindrücke waren und welche Hürden man als Unternehmer so nehmen muss. Zudem kann man ja bekanntlich aus seinen Fehlern lernen. Deshalb ein paar Sachen hier zusammengefasst.

Disziplin ist wichtig (fast alles)

Die ersten Tage als Einzelunternehmer waren gar nicht so einfach. Wenn man zuvor als Arbeitnehmer in den klassischen Workflow eingebettet war, verliert man an dieser Stelle erstmal das gewohnte Gerüst, an dem man sich entlang hangeln konnte. Gerne schleicht sich in den ersten Tagen und Wochen eine Gemütlichkeit in den Alltag. Schließlich gibt einem keiner mehr die Arbeitszeit vor und man kann sowieso selber entscheiden, was man zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort erledigen möchte. Lasst euch nicht so lange gehen. Diese Leichtfertigkeit ist der Tod für jedes Unternehmen und für jeden Solopreneur. Ihr solltet immer versuchen auch noch einen Tick mehr als die anderen zu machen. Nur so kann man sich langfristig am Markt etablieren. Also Disziplinieren. Feste To-Do-Listen für den Tag erstellen, am besten ein festes Arbeitszimmer zu Hause oder ein Büro helfen da sehr. Nachdem ich Büroräume angemietet hatte, wurde mein Arbeitsalltag strukturierter und ich konnte dennoch den privaten Raum vom geschäftlichen trennen.

Lagert Arbeiten aus, von denen ihr keine Ahnung habt

Diese Erkenntnis hatte ich sehr schnell gewonnen. Konzentriert euch auf euer Kerngeschäft und macht keine unnötigen Arbeiten. Für die Steuer und die Buchhalter gibt es den Steuerberater. Für die Rechnungsstellung gibt es super SaaS-Tools die euch viel Arbeit abnehmen. Zum einen steigert es die eigene Produktivität. Zum anderen lässt es euch nachts ruhig schlafen, wenn ihr wisst, dass die steuerlichen Angelegenheiten in guten Händen sind.

Informiert euch was andere Gründer machen

Ein sehr wichtiger Faktor für den Start als Freelancer ist die Kommunikation. Ihr müsst euch mit vielen Leuten treffen und austauschen. Fragt nach, wie sie manche Probleme gelöst haben und lernt aus den Fehlern der anderen Freelancer. Es werden viele Fragestellungen und Themen auf euch zu kommen. Vor kurzem wurde eine neue Webseite gelauncht, die genau für diese Zielgruppe wichtige und spannende Themen bereit hält. Auf keinstartup.de berichtet Julian über seine Tätigkeit als Freelancer und seine Erfahrungen. Julian versucht alle Informationen für Solopreneure zu bündeln und verpackt diese in praktische Themengebiete auf seiner eigenen Seite.

Mein Fazit

Selbstständigkeit und gerade die frühe Phase der Selbstständigkeit ist toll. Man lernt viele spannende Menschen kennen und hat noch relativ viele Freiheiten. Ich bin mittlerweile sehr froh, nicht mehr als Einzelkämpfer sondern jetzt in meiner eigenen Firma mit meinem tollen Team zu arbeiten. Da macht das Arbeiten gleich viel mehr Spaß. Irgendwie sind Menschen halt doch Rudeltiere.

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